Warum diese Seite wichtig ist
Wir möchten, dass jeder, der sich mit Online-Glücksspiel auseinandersetzt, informiert und aufgeklärt ist. Diese Seite richtet sich an Personen, die erkennen möchten, wo zwischen Unterhaltung und problematischem Verhalten die Grenze verläuft. Verantwortungsvolles Spielen bedeutet, die Risiken zu verstehen und die Kontrolle über das eigene Verhalten zu behalten.
Warnsignale problematischer Spielweise
Einige Anzeichen deuten darauf hin, dass das Spielen die Kontrolle übernimmt. Dazu gehört der Drang, immer höhere Einsätze zu tätigen, um denselben Nervenkitzel zu erleben. Menschen mit problematischer Spielweise denken ständig an das nächste Spiel, verstecken ihre Aktivitäten vor Familie oder Freunden und spielen, um Stress oder negative Gefühle zu bewältigen. Weitere Warnsignale sind Schwierigkeiten beim Versuch, weniger oder gar nicht zu spielen, sowie finanzielle oder persönliche Probleme, die aus dem Spielen entstehen.
Schutzmassnahmen beim Spielen
Um das Risiko zu reduzieren, sollte man sich realistische Limits setzen – sowohl für die Zeit als auch für das Geld. Viele Plattformen bieten Selbstbeschränkungstools an, etwa Einzahlungslimits oder automatische Spielpausen. Diese Werkzeuge helfen, das Spielen im Rahmen zu halten. Es ist auch wichtig, Spielen nicht als Weg zur Lösung von finanziellen Problemen zu sehen, sondern ausschliesslich als Unterhaltung mit Geld, das man sich leisten kann zu verlieren.
Professionelle Unterstützung finden
In Deutschland gibt es kostenlose und anonyme Beratungsangebote für alle, die mit Spielsucht kämpfen oder sich um jemanden sorgen. Die nationale Telefonberatung ist unter 0800 1 37 27 00 erreichbar und bietet Unterstützung montags bis donnerstags von 10 bis 22 Uhr sowie freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr unter 0800 111 0111 kostenlos verfügbar. Online-Beratung in deutscher Sprache ist über suchtberatung.digital möglich. Die Plattform bundesweit-gegen-gluecksspielsucht.de vermittelt regionale Beratungsstellen und Selbsthilfeangebote.
